Mit vollem Munde spricht man nicht?

đ§ "Mit vollem Munde spricht man nicht!" â oder doch?
Was
fĂŒr viele von uns als Benimmregel gilt, ist keineswegs eine universelle
Norm. Im Gegenteil: In anderen Teilen der Welt wird das GesprÀch beim
Essen gerade geschĂ€tzt â als Zeichen von Gemeinschaft und Teilhabe.
đ Esskultur ist Kultur â und Kultur ist Vielfalt.
Ob
beim Familienessen, im beruflichen Kontext oder beim internationalen
Austausch: Die Art, wie wir essen, spricht BĂ€nde ĂŒber Werte, soziale
Normen und Vorstellungen von Respekt.
Ein Beispiel:
In Deutschland gilt es als höflich, still zu essen.
In Teilen Afrikas, Asiens oder des Nahen Ostens ist gemeinsames Reden wÀhrend des Essens Teil des sozialen Erlebens.
Lautes SchlĂŒrfen in Japan? Höflich, nicht peinlich â es zeigt WertschĂ€tzung fĂŒr das Gericht.
đ€ Was bedeutet das fĂŒr unsere interkulturelle Kompetenz?
Wer
mit Menschen aus anderen Kulturen arbeitet â im Bildungsbereich, in der
Pflege, in Unternehmen oder NGOs â braucht mehr als nur gutes Benehmen:
Wir brauchen Offenheit fĂŒr Perspektivwechsel.
Wir brauchen die FĂ€higkeit, unsere eigenen Normen zu hinterfragen.
Und wir brauchen RĂ€ume, in denen Unterschiede nicht irritieren, sondern bereichern.
đ
Ich freue mich ĂŒber Feedback, Austausch und Anregungen â besonders von
Menschen, die interkulturelle Bildung, DiversitÀt oder kulturelle
Teilhabe fördern.
#InterkulturelleKompetenz #Esskultur #KulturelleVielfalt #DiversitĂ€t #Bildung Hashtag#SozialeArbeit #KulturelleBildung #KulturbrĂŒcke #Respekt #Inklusion #Kommunikation
